Happy Buchbirthday!

13 Jahre!

Könnt ihr es glauben?

Es ist tatsächlich schon so lange her, dass ich mein erstes Buch im Selbstverlag veröffentlicht habe und damit den entscheidenden Schritt in die Welt der Bücher, in unser Leben als Autorin, gewagt habe. "Schattensprung", der erste Band der Charlotte und Tom Geschichten, war mein Anfang, mein Werkzeug, um diesen mutigen Schritt zu swagen. Es war das erste von vielen Büchern und auch wenn es nicht meine allererste Geschichte war, die ich je geschrieben habe. Ganz zu schweigen davon, dass es nicht die erste Geschichte war, die ich je mit anderen geteilt habe.

Bereits im Kindesalter habe ich begonnen, Geschichten zu erzählen, sie dann aufzuschreiben. Später habe ich mit Freundinnen Geschichten ausgetauscht, die wir über den Sommer geschrieben hatten, sodass jede von uns neues Lesematerial für die leeren Sommermonate hatte. Für manche von uns war ein Buchladen leider sehr, sehr weit weg.

Irgendwann kam dann der nächste Schritt auf dem Weg.

Das Internet, diese verrückte Erfindung, die wir heute alle fünf Minuten nutzen, wurde groß und mit ihm kamen die Plattformen. Die Veröffentlichungen dort waren der erste Schritt für mich hin zu einem Leben als Autor, und von dort aus ging es dann weiter zum nächsten Schritt: ein Buch auch richtig physisch im Selbstverlag zu veröffentlichen und zu drucken. Natürlich ist es eine Sache, eine Geschichte auf eine Plattform zu stellen, und eine andere, ein ganzes Buch zu entwerfen und zu verlegen. Zu der Zeit, als ich meine Geschichten auf Plattformen veröffentlichte, waren diese noch nicht so weit entwickelt, dass man dort ein Cover gebraucht hätte.

Dabei ist genau das doch der aufregendste Teil an einem Buch: Wenn man die Figuren, mit denen man so viel Zeit verbracht hat, endlich auch abbilden kann. Wenn man stundenlang über Stockimages sitzt und debattiert, ob die Figur dem entspricht, was man sich vorgestellt hat, ob sie nicht zu alt oder zu jung ist, ob es in Ordnung ist, wenn die Figur auf dem Cover glatte Haare hat, obwohl der Hauptcharakter lockig ist, und so weiter und so fort. Schon das Erstellen normaler Cover ist ein Abenteuer, für mich immer wieder die Krönung des Schreibprozesses. Wie viel aufregender ist es dann, dass man jetzt mit Hilfe von KI seine Figuren noch besser zum Leben erwecken kann?

Vor 13 Jahren, als ich das erste Mal auf den „Veröffentlichen“-Knopf drückte, habe ich mir sicher einiges vorgestellt, aber nicht, dass ich innerhalb von 13 Jahren noch drei weitere Bücher herausbringen würde, einmal um die Welt reisen und eine Möglichkeit entdecken würde, um faszinierende Bilder meiner Figuren zu erstellen! Und weil ich natürlich meine Buchkinder gerne sehe und selbst ein fasziniertes Spielkind bin, dachte ich, warum nicht mal ausprobieren? Daher kommen hier nun die Figuren der Charlotte-Bücher in KI.

Sicher, die Hauptfiguren der Romane sind auf den Covern abgebildet. Logisch, schließlich drehen sich die Geschichten ja um sie. Allerdings werden sie von einer Reihe an Nebenfiguren ergänzt, die ich oft interessanter finde als die Hauptfiguren. Deswegen möchte ich meine Reihe mit jemandem starten, von dem schon einmal gesagt wurde: „Jeder sollte so eine Freundin in seinem Leben haben.“

Anna-Jaqueline, besser bekannt als Jackie aus Band 2 „Wiedersehen in Berlin”

Und wenn wir bei besten Freundinnen sind, kann natürlich nicht diejenige fehlen, mit der eigentlich alles begonnen hat: Sania.




Sania:

Sania aus „Schattensprung“ ist nicht nur die Figur, mit der die Geschichte und die Reihe beginnt, sondern auch diejenige, die dafür sorgt, dass Charlotte und Thomas sich überhaupt über den Weg laufen. Außerdem ist sie, ähnlich wie Jackie, jemand, der im Gegensatz zu Charlotte mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen steht und sich nicht so einfach Angst machen lässt. Sie ist jemand, der Charlotte Contra bietet. Ich liebe sie dafür, dass sie bereit ist, für ihre Grenzen einzustehen, auch wenn das bedeutet, dass man den letzten Schritt macht und sich von Leuten trennt, die einem sehr offensichtlich nicht gut tun. Dafür denke ich, gebührt Sania aller Applaus, denn wo Jackie deutlich geduldiger ist, ist sie in der Lage, deutlich „Nein“ zu sagen. Außerdem mag ich sie für ihre Liebe und Geduld bezüglich ihrer Familie und dafür, dass sie es geschafft hat, sich einen meiner Traumjobs (Reporterin) zu angeln.


Stevie:

Nach Jackie und Sania komme ich zu einer von Charlottes Chefin: Stevie. Stevie mit dem kühlen Kopf und der zynischen Zunge. Icih muss sagen, vor ihr ziehe ich meinen Hut dafür, wie sie Charlotte aufnimmt, denn sie erbt Charlotte. Sie bekommt sie von Thomas aufs Auge gedrückt. Aber das Schöne an Stevie ist, dass sie trotz ihrer manchmal doch zynischen Art immer noch bereit ist, Leuten eine Chance zu geben und zu erkennen, wenn jemand etwas kann. Auch wenn sie auf eine ungewöhnliche Art und Weise zu ihr gekommen sind. Für Charlotte ein echter Glücksfall. Ich hoffe, dass sie das zu schätzen weiß. Und ich für meinen Teil hatte natürlich immer großen Spaß daran, Stevies oft scharfzüngige Antworten zu schreiben. Im Buch ist ihr Äußeres nicht ganz klar beschrieben, aber natürlich hatte ich ein Bild von ihr im Kopf, als ich sie ins Leben gerufen habe. Daher freut es mich umso mehr, dass ich sie euch hier zeigen kann:



Rick und Miriam:

Noch zwei übersehene Figuren: Rick, der Bruder von Jackie, der sich genau zum richtigen Zeitpunkt davon machen kann und es verweigert, Türen zu öffnen (Hut ab dafür!), sowie Miriam. Bei ihr bekommt man nicht nur immer einen guten Kaffee, sondern auch noch ein offenes Ohr und einen guten Ratschlag, wenn sie einen hat. Wenn nicht, dann kann sie das zugeben, was mehr ist, als die meisten heute schaffen.





Regan und Isabella:

Ich denke, ich muss nicht erklären, wer die beiden sind. Besonders Regan dürfte klar zuzuordnen sein. Und wo sie ist, kann zumindest in „Wiedersehen in Berlin“ auch Isa, mit vollem Namen Isabella, nicht weit sein. Kindergartenfreundinnen gehen schließlich durch Dick und Dünn, und kein Matsch kann sie trennen. Lustige Anmerkung: Isabella ist im echten Leben kein Mädchen, sondern ein Junge. Das hat dem Charakter trotzdem nicht geschadet. Dass Isabella sehr ruhig ist, nicht viele Worte macht fällt in Gesellschaft ihrer Mutter nicht auf.

So und damit kommen wir zu den beiden Hauptfiguren von Schattensprung:

Charlotte:

Ich gebe zu, das Bild trifft sie ziemlich gut. Alles, was ich noch versuchen würde zu ändern, ist, dass sie etwas älter und etwas weniger modelhaft aussehen sollte. Leider scheint die Welt für KI nur aus Claudia Schiffers und Cindy Crawfords zu bestehen. Bis sich das ändert, ist das das beste Bild, was ich von Charlotte finden konnte, das dem noch am besten entspricht, was ich im Kopf hatte, als ich sie schrieb. Besonders freut mich der lockere, elegante Sportlook, den sie trägt, da das genau dem entspricht, wie Charlotte sich im normalen Leben anzieht. Wie es eben so ist, wenn man mit einem Kind an der Hand unterwegs ist. Fehlt nur noch die große Handtasche, die Mütter immer dabei haben, um dort Sachen wie Feuchttücher, extra Kleidung, Spielzeug und, in Charlottes Fall, das kleine Schminktäschchen, unterzubringen.



Thomas:

Natürlich darf auch er nicht fehlen, auch wenn ich oft denke, dass es nicht notwendig ist, ein Bild von ihm irgendwo hinzustellen. Schließlich ist er auch auf dem Cover zusammen mit Charlotte zu sehen, und natürlich werden Leser ein klares Bild von ihm vor Augen haben. Daher habe ich bei ihm und Charlotte lange gezögert, ob ich überhaupt die KI bitten sollte, ein Bild zu erstellen. Ich will eure Vorstellung nicht kaputt machen, aber gut, hier ist er jetzt. Der Stein des Anstoßes für Charlottes Überdenken ihrer Einstellung zum Leben und der Mann, der Sania nicht dazu bringen konnte, ihre Grenzen aufzugeben:

So… Leute, ich werde nicht lügen, ich hatte wahnsinnigen Spaß beim Erstellen der Bilder!

Die Figuren, mit denen man sich so lang in seinem Kopf unterhalten hat und die teilweise sich ab und an immer noch melden und den einen oder anderen guten Ratschlag geben… diese jetzt so zu sehen, das ist schon ein unglaubliches Gefühl. Fast so, wie wenn man nach langer Zeit einen guten Freund endlich wiedertrifft und stundenlang mit ihm herumsitzt und die ganzen vergangenenen Jahre an Neuigkeiten nachholt. Dahe rkann ich nur sagen es hat mich unglaublich glücklich gemacht diesen Beitrag zum Geburtstag von „Schattensprung“ zu schreiben, die Bilder zu basteln. Natürlich hoffe ich, euch hat dieser etwas andere Artikel auch gefallen und ihr könnt ebenso einen Funken Freude daraus mitnehmen. Und für alle die neu hier sind und durch die Bilder neugierig geworden sind: schaut auf Amazon vorbei, da gibt es alle Bände von Lotte und Tom zu erwerben. Oder aber ihr fahrt nach Vancouver in die public library. Dort sollte es auch noch eine Ausgabe geben!

Wir lesen uns im kommenden Monat wieder. Dann wird es nochmal kurz um KI gehen und was man damit alles schönes als Autor*in anstellen kann. Bis dahin, passt auf euch auf!

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The Practice - Rezension

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